>>>>>Willkommen bei der Kindertagesgruppe -Kleine Menschen-<<<<< Das Angebot einer Kita und zusätzlich die Geborgenheit einer Familie! Die Einrichtung mit viel Zeit und Herz für die Kinder! Wir nehmen Kinder von 0 - 12 Jahren auf!
>>>>>Willkommen bei der Kindertagesgruppe -Kleine Menschen-<<<<<  Das Angebot einer Kita und zusätzlich die Geborgenheit einer Familie!           Die Einrichtung mit viel Zeit und Herz für die Kinder!               Wir nehmen Kinder von 0 - 12 Jahren auf!

Pädagogisches Konzept

 

Meine Kindertagespflege hat den Charakter einer „kleinen Betreuungseinrichtung“, da die Kinder nicht wie üblich von einer Kinderbetreuungsperson Zuhause in eigenen Räumlichkeiten betreut werden, sondern in einem nur für die Kindertagespflege extra angemieteten Wohnhaus und integriertem Spielplatz im Außenbereich. Die Betreuung findet in einer kleinen überschaubaren Gruppengröße von maximal 10 Kindern gleichzeitig statt. Dadurch ist die Beziehung zwischen Kind, Eltern und Betreuungspersonen familiär gestaltet. Der familiäre Rahmen erleichtert den Kindern den ersten Einstieg in eine fremde Betreuungssituation und den Umgang mit anderen Kindern, was sehr wichtig für die Entwicklung von Sozialkompetenzen ist.

 

Ich verstehe meine Arbeit als ein familienergänzendes Angebot. Ein Schwerpunkt liegt in der engen, vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Eltern und einer gegenseitigen Verantwortlichkeit. Die entscheidende Person ist hier nicht der Erwachsene, der das Kind erzieht und betreut, sondern das Kind, das sich und sein Umfeld zunehmend entdecken und zu Selbstständigkeit gelangen will. Die Hauptaufgabe von mir als Betreuungskraft liegt darin, die dafür notwendige Hilfe bereitzustellen. Eine Hilfe, die dem Kind die Selbstbildung möglich macht, Altersgerechte Förderung und Vermittlung von Werten.

 

Ich unterstütze jedes Kind seinem Alter und seinen Neigungen entsprechend. Eine häufige Anwesenheit und ein geregelter Tagesablauf helfen den Kindern, sich schnell zurechtzufinden und geben ihnen Sicherheit und Geborgenheit. Daher sind feste Rituale und klare Grenzen ein wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Ablaufs. Sowohl im Umgang miteinander, als auch im öffentlichen Leben müssen die Kinder lernen, sich an bestimmte Regeln und Grenzen zu halten.

Kinder brauchen Kinder! Auch die Kleinsten haben das Bedürfnis nach einem Gegenüber. Am schnellsten lernt das Kind von einem etwas älteren Kind.

 

Ein Erwachsener hat einen so weiten Vorsprung in seinem Können, dass es dem kleinen Kind oftmals unmöglich erscheint, hier mitzuhalten. Andere Kinder jedoch sind nur ein wenig weiter und spornen dadurch zur Nachahmung an. So findet Lernen in großen Umfang statt und oftmals wundern sich die Eltern, wie schnell ihr Kind es gelernt hat, z.B. alleine zu essen, nicht mehr aus der Flasche zu trinken, zu bauen, etc.

Auch die Sprachentwicklung wird hierdurch positiv beeinflusst. Ich orientiere mich natürlich am jeweiligen Entwicklungsstand und an das individuelle Tempo eines Kindes. Mein Ziel ist aber in jedem Fall, das soziale (das Miteinander), emotionale (das Gefühl), motorische (die Bewegung) und kognitive Lernen (das Denken) miteinander zu verbinden.

 

Persönlicher Schwerpunkt

 

Erzieherische Leitziele Um Kindern einen guten Start in das Leben zu ermöglichen, bedarf es einer guten Erziehung. Einige Beispiele, was Kinder brauchen:

  • Wiederkehrende, feste Bezugspunkte, die immer in der gleichen Art und Weise ablaufen und die somit den Ablauf in einer Kindergruppe ordnen.

  • Einen strukturierten Tagesablauf.

  • Erwachsene, die "fest" sind, die Kinder leiten und Halt / Orientierung vermitteln.

  • Bereitschaft, Probleme mit den Kindern gemeinsam zu lösen.

  • Unterstützung bezüglich Durchhaltevermögen in ihren Lernprozessen, was u.a. wichtig ist hinsichtlich Stärkung von Konzentrationsfähigkeit und Selbstständigkeit.

  • Die Möglichkeit, mit vielen Menschen in Kontakt zu treten und positive

familienergänzende Erfahrungen zu machen.

  • Die Anerkennung persönlicher Unterschiede.

  • Das Recht auf würdevollen Umgang.

  • Liebevollen Umgang, der ihr Selbstbewusstsein stärkt und der sie ermutigt

Offenheit und Gesprächsbereitschaft zu zeigen, damit sie sich verstanden und ernst genommen fühlen.

 

Bindung

 

Für die Eltern ist es wichtig zu wissen, dass Kinder nur dann in der Lage sind, zu lernen und die dafür notwendige unbefangene Neugier aufzubieten, wenn alle Beteiligten, die Eltern, die Kinder und die Kinderpflegeperson, eine gute Bindung eingegangen sind. Nur ein Kind, welches mir vertraut und sich bei mir sicher und geborgen fühlt, kann sich auf Neues einlassen und vielfältige Erfahrungen sammeln.

 

Partizipation

 

Kinder verbringen einen großen Teil ihres Tages in der Kinderbetreuung.

Mir ist es wichtig, den Alltag und das Zusammenleben gemeinsam mit den Kindern zu gestalten.

 

Partizipation (= Teilhabe) basiert auf Demokratie, deren drei Grundwerte Freiheit, Gleichberechtigung und Solidarität sind. Partizipation ist ein wesentliches Element.

 

Es bedeutet aber nicht, dass Kinder alles dürfen! Es geht um das Recht der Kinder, ihre Meinung frei zu äußern und diese Meinung angemessen und entsprechend ihres Alters und ihrer Reife zu berücksichtigen.

 

So werden bei mir z.B. Regeln zusammen mit den Kindern besprochen und altersgerecht den Kindern erklärt.

 

Es werden pädagogische Angebote gemacht, bei denen die Kinder ihre Teilnahme mitbestimmen dürfen (jedes Kind hat seine Tagesform) und können mitbestimmen, wie der Tag gestaltet wird und was unternommen werden kann.

 

Aus Anregungen und Wünschen von Seiten der Kinder können Projekte entstehen, die ggf. mehrere Wochen dauern.

 

Erziehungspartnerschaft

 

Die Betreuung der Kinder basiert in der Zusammenarbeit zwischen den Eltern und mir als Kinderbetreuungsperson, in einer Erziehungspartnerschaft.

 

Regelmäßig werden Informationen ausgetauscht (sowohl im täglichen Alltag, als auch bei regelmäßigen Treffen), sowohl hinsichtlich meiner Beobachtungen der Kinder während der Betreuungszeit und umgekehrt wie die Eltern ihr Kind beobachten und einschätzen. Dabei ist es wichtig, dass beide Seiten das Selbe „Bild“ vom Kind haben, hinsichtlich u.a. altersgerechten Entwicklungsstand, Ess- und Trinkgewohnheit, Schlaf-Rhythmus und vieles mehr.

Wichtig in dieser Erziehungspartnerschaft ist es, dass die Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes dient (um eventuell Fehlentwicklungen zu vermeiden) und das eine Kooperationsbereitschaft sowohl bei den Eltern als auch bei mir vorliegt.

 

Persönlichkeitsentwicklung und Entwicklung sozialer Fähigkeit

 

Ich stärke die Kinder bei der Entwicklung ihres Selbstbewusstseins und ihrer Persönlichkeit. Sie lernen ihre Wünsche, Bedürfnisse und Ideen zu äußern und angemessen durchzusetzen, aber ebenso auch die der anderen Menschen (Kinder) anzuerkennen. Somit entwickeln die Kinder ihre sozialen Fähigkeiten, indem sie lernen, auf andere zuzugehen und sich mit ihnen gut und natürlich gewaltfrei zu verständigen.

 

Sie lernen Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen, Freude am Lernen und erlangen stetig Wissenserweiterung (Bildung von Anfang an).

Ich möchte die angeborene Neugier der Kinder unterstützen, spielerisch all ihren Sinnen Anregungen bieten. Ein gutes Körpergefühl stärkt ebenso das Selbstwertgefühl.

 

Die Kinder sollen Spaß an der Sprache und der Bewegung haben. Ich singe, mache Musik und tanze regelmäßig mit den Kindern. Ich reime, lese vor und unterstütze die Kinder dabei, ihre Gefühle und Erlebtes in Worte zu fassen.

 

Die Kinder werden auch darin gestärkt, ihre Feinmotorik beim Malen, Basteln, Schneiden usw. immer weiter zu verbessern.

 

Auch die Natur ist für die Kinder ein ganz bedeutender Lern- und Erlebnisort. Ihr Interesse an der Natur zu wecken und diese zu erleben, stärkt ihre Phantasie und Kreativität. Flora und Fauna kennen zu lernen, ist für die Kleinen ein großer Gewinn.

 

Eingewöhnung

 

Sinn und Ziel der Eingewöhnungsphase ist die allmähliche Lösung von der Eltern und der Aufbau einer stabilen Beziehung zwischen dem Kind und mir als Kinderbetreuungsperson. Grundsätzlich bestimmt das Kind das Tempo und die Art und Weise des Beziehungsaufbaus. Die Aufnahme jedes neuen Kindes gestalte ich nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“ (stützt sich auf Bindungstheorien von sozialpädagogischen Wissenschaftlern).

 

Phasen der Eingewöhnung:

  • An den ersten 3 Tagen kommt das Kind möglichst immer mit demselben Elternteil und zur gleichen Zeit für ca. 30-60 Minuten in die Kindertagespflegestelle. Die Eltern verhalten sich dabei passiv.

  • Vorsichtige Kontaktaufnahme von mir zum Kind, ohne zu drängen.

  • Kein Trennungsversuch in den ersten 3 Tagen,

  • Ab dem 4.Tag erste Trennungsversuche für 30 Minuten, nach einigen Minuten der Ankunft verabschiedet sich das Elternteil, bleibt aber in der Nähe. Sollte sich das Kind nach kurzer Zeit nicht von mir beruhigen lassen, wird das jeweilige Elternteil wieder hinzugezogen und mit dem nächsten Trennungsversuch einige Tage gewartet,

  • Bei einem optimalen Verlauf wird die Trennungsphase behutsam im Stundentakt verlängert.

  • Mahlzeiten und Wickelzeiten werden integriert, beim Wickeln bin in zunächst nur assistierend dabei und versuche dann vom Elternteil zu übernehmen.

  • Kleine Spielangebote werden gemacht, zusätzlich zum Wickeln und Füttern.

  • Die Eingewöhnung ist erfolgreich, wenn das Kind beim Verabschieden der Eltern nicht mehr weint, oder lässt sich von mir schnell trösten, wenn es sich von mir füttern und wickeln lässt, alleine und mit anderen Kindern spielt, die Nähe zu mir als Bezugsperson in unterschiedlichen Situationen sucht und wenn es Hunger / Durst hat, wendet es sich an mich.

 

Der Zeitraum kann sich über maximal 4 Wochen erstrecken, gewöhnlich dauert die Eingewöhnungszeit aber ca. 2 Wochen. Sollte nach 4 Wochen die Eingewöhnung keinen Erfolg haben, findet mit den Eltern ein gemeinsames Gespräch statt, mit dem Vorschlag die Eingewöhnung abzubrechen. Die Eltern haben die Möglichkeit bei einer anderen Kindertagespflegestelle die Eingewöhnung auszuprobieren, oder dem Kind noch Zeit zu geben, weil es vielleicht noch nicht soweit ist.

 

Tagesablauf / Tagesstruktur

 

Betreuungsumfang / Dauer Betreuungsverhältnis

Ich biete einen Betreuungsumfang von Montag bis Freitag, 06:30 - 17:30 Uhr an. Die Kernzeit ist von 09:00 bis 15:00 Uhr. Individuell können im Ausnahmefall, außerhalb der Gesamtbetreuungszeit, temporäre Betreuungszeiten vereinbart werden, wenn z.B. besondere Situationen in der Familie, dieses erforderlich machen.

 

Die wöchentliche Mindestbetreuungszeit beträgt 20 Stunden, damit den Kindern die Teilnahme an Tagesritualen, wie z.B. Morgenkreis, Teilnahme an gemeinsamen Mahlzeiten und pädagogischen Angeboten ermöglicht wird. Unterhalb der o.g. Mindestbetreuungszeit ist es schwierig eine Integration von Kindern in eine Gruppe zu realisieren, bzw. die Gruppendynamik wird gestört (kaum da und schon wieder abgeholt…).

 

Die vereinbarten Betreuungsstunden gelten grundsätzlich als genommen!

Eine etwaige Umverteilung von nicht in Anspruch genommenen Betreuungsstunden, durch die Eltern, ist nicht möglich.

 

Die Dauer des Betreuungsverhältnisses sollte nur in wichtigen Ausnahmefällen weniger als ein Jahr betragen, um dem Kind vermeidbare Beziehungsabbrüche zu ersparen und ein Bindungsverhalten zu ermöglichen.

 

Unnötige Wechsel verunsichern ein Kind und prägen es oft lebenslang negativ! Dies ist leider den meisten Eltern nicht bewusst! Ganz besonders negativ sind abrupte Abbrüche zu bewerten - Eltern sollten ihrem Kind etwas Derartiges nicht antun!

 

Eltern, in deren Leben Veränderungen eintreten werden (z.B. durch Schwangerschaft, Umzug o.ä.) bitten wir, uns möglichst früh davon in Kenntnis zu setzen, denn auch wir müssen planen. Außerdem sollte man auch an die Eltern denken, die sich um einen Platz bei uns bemühen und die mehr als froh sind, wenn man ihnen eine Zusage geben kann, z.B. weil ein Kind mit seinen Eltern wegzieht.  

 

Alter der Kinder

 

In meiner Kindertagespflegestelle betreuen ich in der Regel Kinder ab ca. 1 Jahr bis zum Übergang in den Kindergarten, wo die Kinder 3 bis 3,5 Jahre alt sind.

 

Gerne betreue ich, im Rahmen meiner Kapazitäten auch Kinder bis zur Einschulung und darüber hinaus. Von dieser Möglichkeit machten in der Vergangenheit schon Eltern Gebrauch, wenn sie z.B. keinen Platz für ihr Kind in einer Kita bekommen hatten.

 

Täglich verlässliche Strukturen

 

Kinder brauchen einen verlässlichen Rahmen und ein geschütztes Umfeld für ihre gesunde Entwicklung. Bei mir gibt es einen geregelten Tagesablauf, welcher den Kindern Halt und Sicherheit vermittelt.

 

Innerhalb der Kernzeit von 9.00 Uhr - 15.00 Uhr sollten die Kinder deshalb nur in dringenden Fällen und nach vorheriger Absprache, gebracht bzw. abgeholt werden, unter Berücksichtigung der individuell vereinbarten Betreuungszeiten. Ansonsten würde immer wieder eine störende Unruhe in meinen gemeinsamen Alltag mit den Kindern eingebracht werden.

 

In jeder öffentlichen Einrichtung, gibt es diese Regelungen, aus den gleichen nachvollziehbaren Gründen! Pünktliches Bringen und Holen der Kinder ist dort eine Selbstverständlichkeit!

 

Das bedeutet: Die Eltern sollten erst zur vereinbarten Zeit zum Abholen erscheinen - nicht vorher! Auch im Kindergarten kommen Eltern nicht einfach vor Betreuungs-ende in den Gruppenraum und es käme wohl erst recht kein Elternteil darauf, den Grundschulklassenraum vor dem Pausenklingeln zu betreten, wenn sie ihr Kind dort abholen möchten.

 

Sollte Kinder in der Zeit der Mittagsruhe, zwischen ca. 12.30 - 14.30Uhr abgeholt werden, dann bitte ich nicht zu klingeln, sondern lieber hintenrum durch die Terrassentür in den Gruppenraum zu kommen.

 

Wenn Eltern sich verspäten sollten, dann bitte ich um telefonische Information darüber.

 

Wöchentlich Strukturen

 

Ich gehe mit den Kindern nach Möglichkeit täglich, je nach Wetterlage, 1-2 Stunden (im Sommer, wenn es schön warm ist und evtl. sogar das " Wasservergnügen " lockt, natürlich noch wesentlich länger) nach draußen.

 

Im wöchentlichen Alltag gibt es immer wieder kehrende Abläufe, die stark gekoppelt sind mit den Tagesabläufen, wie z.B. Ankommensphase am Morgen mit Freispiel, Frühstück, Morgenkreis, Gemeinsames Mittagessen und Schlafenszeit.

 

Die Zeiten zwischen Frühstück und Mittagessen werden situativ dazu genutzt, um mit den Kindern, je nach Gruppentagesstärke und Tagesform der Kinder, kleine pädagogische Angebote durchzuführen (z.B. Bewegungsangebote, Angebote im Lernbereich „Wahrnehmung“ u.s.w.), kleine Spaziergänge zu machen zu nahegelegenen Zielen (z.B. Bauckhof, Wald oder Lopausee) und natürlich dem Freispiel, sowohl im Gruppenraum als auch im Außenbereich der Kindertagesgruppe.

 

Die Anzahl der Kinder am Nachmittag ist meistens etwas geringer, somit bietet sich hier die Möglichkeit, in einer kleineren Gruppe etwas gemeinsam zu spielen oder den Kindern Bücher vorzulesen bzw. gemeinsam anzuschauen. Spaziergänge am Nachmittag sind davon anhängig, wie sich die individuelle Länge des Mittagsschlafes der Kinder gestaltet.

 

Rituale / Feierliche Rituale

 

Kinder lieben Rituale. Sie brauchen sie um sich in der Welt wohl zu fühlen und sich in ihr gut zurechtzufinden. Rituale geben ein Gefühl von Sicherheit, Gemeinschaft und Geborgenheit.

 

Der Morgenkreis ist das elementare Ritual in der Gruppenarbeit, genauso wie die Einnahme der Mahlzeiten, die immer in einem bestimmten Zeitfenster eingenommen werden, genauso wie die Schlafenszeit zu Mittag. Feierliche Rituale wie z.B. Geburtstage der Kinder, feiern wir in der Gruppe gemeinsam und rücken an diesem Tag das entsprechende Kind in den Mittelpunkt. Die Osterzeit, Advents- und Weihnachtszeit werden als Thema in den Gruppenraum geholt und mit kleinen Angeboten begleitet (Basteln, Dekorieren usw.). Kinder die die Gruppe verlassen, bekommen einen feierlichen Abschied. Auch der Internationale Kindertag wird in den Blickpunkt gerückt und mit den Kindern gefeiert.

 

Urlaub, Krankheit, Vertretungsregelung

 

Urlaub: Die Betreuungspersonen in einer Kindertagespflege haben einen Anspruch auf 30 Werktage bezahlten Urlaub (inkl. Krankheitstage) pro Jahr. Diesbezüglich wird der Urlaub mit den Eltern spätestens im Herbst für das darauffolgende Jahr abgestimmt. Kommt keine Einigung zustande, haben die Eltern für eine Ersatzbetreuung zu sorgen.

 

Krankheit: Kinder die Krank sind, gehören in die Obhut der Eltern! Die Sorgeberechtigten haben einen Anspruch auf Krankheitsurlaub. Kinder mit erhöhter Körpertemperatur, eitrigem Schnupfen, starkem Husten, Mattigkeit, Durchfällen, Erbrechen, ansteckenden Krankheiten, Ausschlag, Bindehautentzündung (egal ob eitrig oder trocken - immer hochinfektiös!) oder Kopfläusen, müssen zuhause bleiben bzw. dem Arzt vorgestellt werden! Alle anderen Kinder und auch ich als Betreuungskraft werde sonst angesteckt und dies gilt es zu vermeiden.

 

Vertretungsregelung: Im Falle einer Erkrankung von mir selber, findet wenn möglich eine Vertretung durch eine andere Betreuungsperson statt, die mit meiner Kindertagespflegestelle vertraut ist. Ggf. ist auch eine „Notgruppe“ möglich, da bis zu 5 Kinder alleine von einer Betreuungsperson betreut werden dürfen.

 

Hierbei erfolgt eine individuelle Absprache mit allen Eltern, um für die Kinder wo es keine anderen temporären Betreuungsmöglichkeiten gibt (Familie, Freunde usw.) die Betreuung trotzdem zu gewährleisten.

 

Sollte krankheitsbedingt es gar keine Möglichkeit geben, die Betreuung für die Kinder zu gewährleisten, wenden die Eltern sich an das Familienbüro des Landkreises.

 

Vertrag, Kosten, Schweigepflicht

 

Betreuungsvertrag: Zwischen den Eltern und mir als Betreuungsperson wird eine Vertrag geschlossen. Dieser ist angepasst an den Vorgaben des Bundesverbandes für Kindertagespflege, Berlin. Hier sind alle wichtigen Punkte angesprochen, wie z.B. Betreuungszeiten, Urlaub, Krankheit, Versicherung, Arztbesuche/Erkrankungen von Kindern, Beendigung des Vertragsverhältnisses usw.

 

Kosten / Förderung der Kindertagespflege

Geregelt ist die Förderung in der „Satzung des Landkreis Lüneburg zur Förderung der Kindertagespflege und zur Erhebung von Kostenbeiträgen für Kindertagespflege gem. §§23 und 24 Sozialgesetzbuch VIII im Gebiet des Landkreises Lüneburg“, vom 01.08.2018.

Die Eltern stellen beim Landkreis Lüneburg / Fachbereich Jugendhilfe und Sport, einen „Antrag auf Förderung in Kindertagespflege“ mit der dazugehörenden Anlage, der mit mir als Kindertagespflegeperson getroffenen „Vereinbarung über die Betreuungszeiten“.

Nach Prüfung der Unterlagen (u.a. auch Arbeitszeiten / Einkommensnachweise), ergehen sowohl ein Bescheid an mich als Kinderbetreuungsperson, hinsichtlich Festsetzung des Umfangs der Betreuungszeiten / Höhe des monatlichen Tagespflegegeldes (Zahlung an mich durch den Landkreis Lüneburg) und ein Bescheid an die Eltern, in dem festgelegt ist, ob und in welcher Höhe sich die Eltern an den Betreuungskosten zu beteiligen haben (Zahlung durch die Eltern an den Landkreis Lüneburg). Weiterhin ist festgelegt, wie lange der Bewilligungszeitraum ausgelegt ist.

 

Die Satzung ist auf der Homepage vom Landkreis Lüneburg zu finden. Unter anderem sind für die Eltern hier Regelungen zum Antragsverfahren, Höhe des Kostenbeitrages, der Einkommensermittlung und Zahlung des Kostenbeitrages nachzulesen (in den Anlagen auch beigefügt).

https://www.landkreis-lueneburg.de/Homepage-Landkreis-Lueneburg/Bildung-Soziales-und-Gesundheit-Landkreis/Eltern-und-Kinder/Familienbuero.aspx

 

Sollten außerhalb der vereinbarten Betreuungszeiten zwischen mir als Betreuungsperson und den Eltern noch zusätzliche Betreuungszeiten anfallen, müssen die anfallen Betreuungskosten, extra und direkt an mich gezahlt werden

(z.B. temporäre Übernachtbetreuung / Wochenendbetreuung).

 

Für das Kind wird von Seiten der Eltern ein monatliches Verpflegungsgeld gezahlt. Die entsprechenden Beträge sind im Betreuungsvertrag ausgewiesen.

 

Schweigepflicht: Die Eltern und ich als Betreuungsperson sind verpflichtet, über alle Angelegenheiten, die den persönlichen und geschäftlichen/wirtschaftlichen Lebensbereich des anderen betreffen und ihrer Natur nach Geheimhaltung verlangen, Stillschweigen zu bewahren.

 

Ernährung, Hygiene, Gesundheit

 

Mahlzeiten

 

Ich lege großen Wert auf eine ausgewogene Ernährung. Die Verpflegung ist abwechslungsreich und richtet sich nach dem Geschmack der Kinder. Zusätzlich versuche ich die Kinder an weitere Lebensmittel oder anderes Obst und Gemüse heranzuführen welches die Kinder noch nicht kennen. Die Geschmackssinne anzuregen und zu erweitern, sehe ich als eine wichtige Aufgabe an.

 

Die Mahlzeiten werden in der Küche der Kindertagespflegestelle täglich frisch zubereitet, dabei verwende ich vorrangig Bioprodukte. Die Einnahme der Mahlzeiten erfolgt in einer angenehmen Atmosphäre, in vorgegebenen Zeitfenstern und dabei achte ich auf Tischsitten.

 

Getränke

 

Den Kindern biete ich außerhalb und während der Mahlzeiten, Mineralwasser (ohne Kohlensäure), gesunde Obstsäfte, frische Weidemilch und natürlich Tee in verschiedenen Geschmacksrichtungen an. Bei den Kleinsten der Gruppe, vorrangig Fencheltee und natürlich nicht zu warm.

 

Hygiene

 

Die Windeln sind von Seiten der Eltern bereit zu stellen. Hinsichtlich dem Thema "trocken werden“, kann ich nicht dafür sorgen, dass ein Kind trocken wird, aber ich bin gerne bereit, die häuslichen Bemühungen der Eltern zu unterstützen. Dabei muss unbedingt eng zusammengearbeitet werden, um Missverständnissen vorzubeugen.

 

Ausstattung der Kinder

 

Die Kinder sollten unbekümmert spielen können und sich auch schmutzig machen dürfen. Darum sollten Ersatz-Anziehsachen, Regenhose, Regenjacke, Gummistiefel,

evtl. Ersatzschuhe und Hausschuhe bei uns vorhanden sein und nicht mit nach Hause genommen werden. Alle Sachen sind mit Namen zu versehen - sonst kommt man bei z.B. 10 Regenjacken usw. schon einmal durcheinander....

 

Pflegemittel

 

Pflegeprodukte wie z.B. Feuchttücher, Creme usw. werden durch die Kindertagespflege zur Verfügung gestellt. Falls besondere Pflegeprodukte notwendig sind (Allergien), müssen diese von den Eltern zur Verfügung gestellt werden.

 

Auch ggf. benötigte Sonnencreme in der wärmeren Jahreszeit, wird von Seiten der Kindertagespflege gestellt. Diesbezüglich geben die Eltern eine gesonderte Erklärung zum Betreuungsvertrag ab, in der sie ihr Einverständnis darüber geben, dass das zu betreuende Kind mit dem verwendeten Sonnenschutzmittel eingecremt werden darf.

 

Medikamente

 

Grundsätzlich sollten nur die Eltern Medikamente verabreichen. Dies gilt auch für frei verkäufliche oder homöopathische Medikamente. Besonders bei Kindern die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, ist es nötig, die Regelmäßigkeit der Medikamenteneinnahme sicherzustellen. In diesem Fall unterstütze ich die Eltern, verabreiche die Medikamente aber nur nach einer aktuellen ärztlichen Verordnung.

 

Gesundheit

 

Im Zusammenhang mit o.g. Erklärung bezüglich Sonnenschutzmittel, geben die Eltern außerdem eine Erklärung ab hinsichtlich eventueller Allergien der Kinder. Hierbei haben sie die Möglichkeit, Bemerkungen zu machen über die Art der Allergien (oder sonstiger gesundheitlicher Einschränkungen) und was es in diesem Zusammenhang für mich als Betreuungsperson zu berücksichtigen gibt.

 

Notfall

 

Seitens der Eltern wird mir als Betreuungsperson eine Vollmacht erteilt, dass in Notfällen die Möglichkeit besteht, mit dem betreffenden Kind einen Arzt/Ärztin oder ein Krankenhaus aufzusuchen. Hierzu ist es erforderlich, dass eine Kopie der Versicherungskarte vorliegt in der Kindertagespflegestelle. Weiterhin geben die Eltern in o.g. Vollmacht an, bei welchen Ärzten ihr Kind in Behandlung ist (Kinderarzt, Zahnarzt).

Eine telefonische Erreichbarkeit der Eltern (oder weiterer berechtigter Personen) ist zu hinterlegen, damit ein schnelles Handeln / Informieren möglich ist.

 

Einverständniserklärungen

 

Fotos der Kinder

 

In der Kindertagesbetreuung, also auch in der Kindertagespflege bedürfen Anfertigung/ Veröffentlichung und Weitergabe von Foto- und Videoaufnahmen der Einwilligung der Eltern. Grund ist das jedermann zustehende Recht am eigenen Bild.

Die Einwilligung wird von den Eltern, zusätzlich zum Betreuungsvertrag abgegeben.

 

 

Abholberechtigung

 

Bezüglich der Abholberechtigten Personen für das Kind, hinterlegen die Eltern in der Kindertagespflegestelle eine entsprechende Liste, gerne auch mit Foto. Missverständnisse können somit ausgeschlossen werden. Das befreit die Eltern aber nicht davor, eine Änderung mündlich anzuzeigen, wenn die routinemäßig abholenden Personen an einem bestimmten Tag nicht das Kind abholen. Die Informationen hinsichtlich Abholberechtigungen, sind im Betreuungsvertrag mit anzugeben.

Hier finden Sie uns:

Kindertagesgruppe

-Kleine Menschen-
Röthenweg 19
21385 Amelinghausen

Telefon: 0171/7952035

Betreuungszeiten

Nicht unter 25 Wochenstunden pro Kind. Flexible Aufteilung nach Bedarf der Eltern.

 

 

 

 

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